...das Leben so zu lieben

 Das Leben so zu lieben ist ein Seiltanz.

Der Schmerz ist da - Verluste, Zerrissenes, Unverständliches -

Die Schönheit ist da - Licht und Farben, ein wehendes Kleid, der Duft der Föhrenwälder -

Im "entweder/oder" trennen wir uns von uns selbst und der Welt. Abgrund.

Freiheit, im Sinne von: Verbindung zu allem ohne dadurch gebunden zu werden, ist mein Balancieren in diesem Seiltanz. Schritt, für Schritt, für Schritt.

 

Diese Schritte selbst sind oft - im Bewusstsein von diesem "sowohl als auch" - eine Kunst. Eine Lebenskunst.

 

Kunsttherapie und die japanische Heilkunst Jin Shin Jyutsu beflügeln mich zu dieser Lebenskunst - und ich stelle mich zur Verfügung, einen Raum zu halten, wo wer es möchte diese Schritte selbst ausprobieren und finden kann.

 

 

1987 geboren, bin ich teils in Österreich, teils in Frankreich aufgewachsen. Den ersten Teil meines Erwachsenenlebens habe ich mich mit Mystik und Philosophie befasst. Dabei habe ich viele Tiefen und Untiefen der Menschen kennengelernt.

 

2019 führte mich mein Weg zum Jin Shin Jyutsu und zur ganzheitlichen Kunsttherapie. 

 

2024 durfte ich meine damalige Lebensgefährtin auf ihrem letzten Weg begleiten - eine intensiv intime Zeit der palliativen Fürsorge und einer Beziehung auf Augenhöhe bis zum letzten Atemzug.

 

Seit 2025 bin ich mit Wald, Kunsttherapie und Jin Shin Jyutsu selbständig und verbringe meinen Alltag zwischen dem Standort Wald in der Steiermark, bei Bruck an der Mur, und dem Standort Mödling, bei Wien.

 

 

Kunst-Therapie

oder "heilsame Kunst"

 Das Wort "Kunst" - es macht vielleicht Angst. Es scheint so groß, so fern, so speziell. Ich kann Kunst nicht definieren. Ich weiß nur, dass es viel einfacher ist, als es erscheint, ihr zu begegnen. Sich berühren zu lassen. Und zu merken: sie ist schon da. In dem Blick, der in den Wolken Bilder sieht. In dem Lachen, unter Tränen. In dem Abendlicht nach dem Regen. Im Impuls, der Musik zu lauschen. Sie bewegt. Wir folgen ihren Spuren.

 

Versuchen wir es doch einfach, sie weiter zu träumen. Wie wir es als Kinder getan haben.

 

Dabei passiert etwas mit uns. Wir begegnen uns. Wir begegnen unseren Emotionen. Unseren tiefsten Wünschen. Wir kommen auf Wege, an die wir nicht denken würden. Der Weg geschieht, von innen heraus.

 

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Jin Shin Jyutsu

oder "die Kunst des Schöpfers in den Händen des mitfühlenden Menschen"

Jin Shin Jyutsu ist eine uralte menschliche Lebenskunst, die durch bewusste Berührung an bestimmten Energiezentren geistig, seelisch und körperlich harmonisieren kann. Jiro Murai und Mary Burmeister haben diese Kunst wiederentdeckt und in unsere Zeit gebracht. Viele nennen es einfach "strömen".

Wenn ich gefragt werde, seit wann ich ströme, muss ich antworten: schon immer, ich wusste nur nicht immer, was es ist und wie es heißt. Dieses Bewusstsein ist zu mir gekommen, als ich es am meisten benötigte, ganz unten im Abgrund: da hat sich dieser tiefe Brunnen dann aufgetan.

 

Das Welt- und Menschenbild des Jin Shin Jyutsu besagt, dass alles Energie ist. Energie, die sich in verschiedenen Tiefen "verdichtet", wenn sie in die Individualisierung geht, und die sich irgendwann wieder auflöst und heimkehrt. Diese Energie fließt durch und in unseren Hände, diese sind in diesem Bewusstsein "Starthilfekabel", die wissen, wo sie angelegt werden müssen, um "Energiestaus" aufzulösen.

 

Das Wunderbare daran ist, dass man sich selbst strömen kann. Dabei bemerkt man oft, dass man, eben, immer schon geströmt hat, ganz intuitiv. Dieses Wissen ist in uns, es ist in der Energie, aus der wir bestehen. Natürlich kann man lernen, das bewusster und gezielter zu tun. Und natürlich ist es sehr angenehm, wenn man sich einfach entspannen kann und jemand anderes übernimmt das strömen!